Marken

Zur PUMA-Gruppe gehören die Marken PUMA und PUMA COBRA Golf sowie das Unternehmen Dobotex. Dobotex ist ein Produktlizenzexperte, der Unterwäsche und Socken für globale Sport- und Lifestyle-Marken designt, produziert und vertreibt.

Regionen

Die Geschäftstätigkeit von PUMA gliedert sich in vier Regionen auf: Europa, EEMEA (Osteuropa, Naher Osten und Afrika), Nordamerika und Lateinamerika. Wegen der sehr heterogenen Zusammensetzung unserer asiatischen Märkte berichten die Länder im asiatisch-pazifischen Raum (APAC) nun direkt an unsere globale Organisation. Jede Region oder Ländergruppe wird von einem Geschäftsführer mit umfassender Ergebnisverantwortung geleitet. In Bezug auf unsere Prioritäten hinsichtlich regionaler Vertriebsaktivitäten wird PUMA die bestehenden Stärken wie bisher in den wichtigsten Wachstumsmärkten in EEMEA, Asien und Lateinamerika wie Indien, China und Mexiko einsetzen, um stabiles Umsatzwachstum zu erzielen. Auch aus Europa und Nordamerika kommen starke Impulse. Unsere strategische Priorität für beide Regionen neben der Fortsetzung jüngster Erfolge und verbesserten Absatzzahlen zur weiteren Neupositionierung von PUMA besteht in der Steigerung unserer Präsenz in hochwertigen Vertriebskanälen für den Großhandel.

Vertriebswege

Für den Vertrieb nutzt PUMA drei Wege: den Großhandel, unternehmenseigene und von PUMA selbst betriebene Einzelhandelsgeschäfte und das eCommerce-Geschäft. Im Jahr 2015 trug der Bereich Großhandel 78,1 Prozent zum Nettoumsatz bei, und er bleibt damit größter Vertriebsweg der PUMA-Gruppe. Die größten Wachstumserwartungen haben wir für den Bereich eCommerce. Im Großhandel setzen wir weiter auf gemeinsame Produkt- und Marketingaktivitäten mit unseren wichtigsten Handelspartnern und bauen die 2016 vorgelegte Dynamik weiter aus. Diese Maßnahmen und der deutlich gestiegene Absatz dienen dem Ausbau des Anteils unserer wichtigsten Kunden am Großhandelsumsatz und damit der Steigerung unserer Nettoerlöse insgesamt. Im Einzelhandel hat PUMA die Umsetzung des Store-Designs „Forever Faster“ fortgeführt: Bis Ende 2016 sind 70 Standorte weltweit hinzugekommen. Die neuen, optimierten Geschäfte ermöglichen es uns, unsere Produkte noch besser zu vermarkten und noch markengerechter zu präsentieren, die Technologien dahinter zu veranschaulichen und die Positionierung von PUMA als Sportmarke zu festigen. Wo ein Vergleich möglich ist, lässt sich bei diesen neu gestalteten Geschäften ein Nettoumsatz-Plus von 10 bis 20 Prozent erkennen. In strategischen Wachstumsstädten werden wir weitere eigene Geschäfte eröffnen und uns auf die Stärkung der Umsatz-Produktivität in unseren selbstgeführten Geschäften konzentrieren. Für 2017 planen wir die Einführung eines neuen Designs für unsere Factory Outlet Stores. Auch dieses Design zielt darauf ab, unsere starke Markengeschichte in einem optimierten Umfeld zu erzählen und unsere Produktumsätze zu steigern.

Produktumsätze

PUMA vertreibt und vermarktet Schuhe, Textilien und Accessoires in den Bereichen Fußball, Running und Training, Golf, Motorsport und Sportstyle. Mit einer über 65 Jahre alten Tradition in der Schuhentwicklung und bei einem Umsatzanteil von 45 Prozent im zurückliegenden Geschäftsjahr 2016 sind und bleiben Schuhe die Basis unseres Geschäfts und zugleich oberste strategische Priorität von PUMA. Vor dem Hintergrund unseres Leitbilds, die schnellste Sportmarke der Welt zu sein, nutzen wir unsere Positionierung im Sport für den Verkauf von Lifestyle-Produkten, die von Performance und Sport inspiriert sind.

Verbesserung der Qualität unseres Vertriebs

Die Erfahrung zeigt, dass nachhaltige Kooperationen mit unseren größten Handelspartnern wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg unserer Produkte beitragen. Unsere beständige Partnerschaft mit Foot Locker in Nordamerika ist ein gutes Beispiel: Seit mehreren Jahren setzen wir nun schon auf das gemeinsam entwickelte Einzelhandels-Konzept „PUMA Lab“. Wir konnten nicht nur das Geschäft im PUMA Lab weiter ausbauen, sondern erkennen auch positive Effekte für andere Foot Locker-Standorte und andere Marken der Foot Locker Group. Das jüngste Highlight war der durchschlagende Erfolg unserer Bekleidungslinie für Frauen in den Six:02-Stores, in denen Foot Locker ausschließlich Damentextilien vertreibt. Hier wurden die Umsätze mit PUMA-Artikeln mehr als verdoppelt. Seit der Eröffnung im September verkauft sich PUMA bei Six:02 in Manhattan besser als jede andere Marke. Auch bei anderen Kunden in den USA konnte PUMA an Dynamik gewinnen: Im Sportfachhandel stieg der Umsatz um mehr als das Doppelte und zweistellig im Schuhfachhandel. Durch Optimierung von Produktangebot, Markenbekanntheit und ein entschiedeneres Management von Vertriebskanälen und Produkt-Lebenszyklen konnte PUMA auch den Bereich Großhandel in Europa 2016 zweistellig steigern. In China geht der Großteil unserer Geschäftsaktivitäten 2016 auf Einzelhandelspartner wie Belle und die YY Group zurück, die rund 200 weitere PUMA-Geschäfte eröffnet haben. Durch unsere Flagship-Stores steigern wir die Bekanntheit der Marke PUMA und setzen die Messlatte in Sachen Produktivität im Fachhandel für unsere Partner. In China tragen außerdem die Bereiche eCommerce und Fußball – die beide von starken Markttrends angetrieben werden – maßgeblich zum rasanten Wachstum bei. Weltweit können wir starke Impulse durch ein verbessertes Produktangebot und ein gesteigertes Markenbewusstsein erkennen. Dazu tragen auch unsere guten Kooperationen mit wichtigen Handelspartnern bei, die wir 2017 weiter ausbauen werden.